Osterpfarrbrief 2020

Pfarrbrief
Ebenau
Ostern 2020
Liebe Pfarrgemeinde,
wir gehen nun auf
das Osterfest zu,
dem wichtigsten
Fest der Christen-
heit. Nach den 40
Tagen der Vor-
bereitung werden
wir in der Kar-
woche eine dichte
Zeit der Begegnung
mit Jesus Christus erfahren. Sie beginnt
mit dem Jubel am Palmsonntag; dann
folgen das letzte Abendmahl, Verrat,
Kreuzweg, Tod und Auferstehung.
Durch seinen Tod und seine Auferstehung
hat Jesus unseren menschlichen Tod für
immer besiegt und allen Menschen ein
neues und ewiges Leben ermöglicht. Mit
dem Glauben an die Auferstehung Jesu
und der Hoffnung auf die Auferstehung der
Toten steht und fällt unser Glaube
insgesamt. Wäre Christus nicht erstanden,
so wäre die Welt vergangen. Ohne
Auferstehung kein Menschsein und ohne
eine Verwurzelung im Auferstandenen ist
ebenfalls kein Christsein.
Ich lade Sie herzlich ein, dieses höchste
und wichtigste Fest im Kirchenjahr in den
verschiedenen Gottesdiensten an den Kar-
und Ostertagen mitzufeiern. Je intensiver
wir uns auf dieses Fest einlassen und
mitfeiern, desto mehr wird uns das
Osterfest Kraft geben für so manche
Herausforderungen in unserem Alltag.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine
gute Vorbereitung in der Fastenzeit und ein
gesegnetes Osterfest.
Ihr Pfarrprovisor
Dr. Thomas Kunnappallil
***************************************************************************
Die Feier der Heiligen Woche
Die Karwoche ist die Woche vor Ostern,
die letzte der Fastenzeit. Sie ist die
Kernzeit der österlichen Passionszeit und
für Christen die wichtigste Woche des
Kirchenjahres. Kar stammt vom
althochdeutschen Wort "chara" oder "kara"
und bedeutet Kummer, klagen oder
trauern. Sie wird auch Heilige Woche oder
Stille Woche genannt. In der Karwoche
begleiten wir mit unserer Erinnerung Jesus
auf seinem Leidensweg.
Die eigentliche Vorbereitung auf Ostern
beginnt am Palmsonntag. Er ist der
sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit.
An diesem denken wir an den Einzug Jesu
Christi in Jerusalem und gleichzeitig an
den Beginn seines Leidenswegs. Beim
Einzug Jesu streute ihm das Volk, zum
Zeichen seines Königtums Palmzweige
und jubelte ihm zu. Palmen galten als
Zeichen des Lebens und des Sieges, in
Israel besonders auch für Unabhängigkeit
und den siegreichen König. Deshalb stellte
dieser Einzug in Jerusalem für die Römer
eine Provokation dar. Jesus aber ritt auf
einem Esel, der ein Sinnbild des
gewaltlosen Friedenskönigs und der
Bescheidenheit war.
In der katholischen Liturgie wird an
diesem Tag erstmals die Passion Christi
gelesen.
Palmprozession und Palmweihe:
Schon im 8. Jhdt. wurden Palm-
prozessionen in der Kirche als Erinnerung
durchgeführt. In
machen
Gemeinden
geschieht dies
teilweise auch
unter Mitführung
einer Christus-
figur mit einem
hölzernen oder
lebendigen Esel,
des‎„Palmesels“.
Da es echte Palmzweige bei uns nicht gibt,
werden für die Palmweihe andere grüne
Zweige verwendet und je nach Region
verschieden gebunden. Der Palmbuschen
besteht bei uns traditionell aus sieben
verschiedenen Zweigen: Palmkätzchen,
Buchsbaum, Wacholder, Stechpalme, Eibe,
Zeder und Segen, die unterschiedlich
geschmückt werden können.
Vor der Messe segnet der Zelebrant die
mitgebrachten Palmzweige und besprengt
sie mit Weihwasser, anschließend werden
sie in einer Prozession in die Kirche
getragen. Nach der Messe werden die
geweihten Zweige zum Schutz vor Unheil
und Krankheit hinter ein Kruzifix oder ein
Heiligenbild gesteckt oder auf Wiesen und
Felder gebracht. Bevor das geschehen darf,
müssen zuerst die geweihten Zweige des
letzten Jahres verbrannt werden. Die
geweihten Zweige in der Kirche werden im
darauffolgenden Jahr verbrannt und mit
ihrer Asche wird das Aschenkreuz am
Aschermittwoch gespendet.
Am Mittwoch in der Karwoche werden in
Salzburg im Dom in der Chrisam-Messe
jene Öle geweiht, die das ganze Jahr über
bei Taufen, Firmungen, Krankensalbungen
und Priesterweihen verwendet werden.
Schon in der Heiligen Schrift steht das Öl
für Gesundheit, Lebensfreude, Kraft und
Frieden.
Mit dem Gründonnerstag beginnen die
heiligen drei Tage". Der Name kommt
vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort
greinen" oder grienen", was weinen
oder wehklagen" bedeutet. Der Grün-
donnerstag war seit dem 4. Jahrhundert
auch ein kirchlicher Freudentag. Es ist kein
Fasttag. Die Abendmesse am Grün-
donnerstag erinnert an das Letzte
Abendmahl Jesu. Darauf geht das
Sakrament der Eucharistie zurück. Als
Zeichen der dienenden Liebe wusch Jesus
vor dem Mahl seinen Jüngern die Füße.
Nach dem Abendmahl wurde Jesus
verraten und von der römischen
Besatzungsmacht festgenommen. Als
Ausdruck der Trauer verstummen während
der Messe Orgel und Glocken und
schweigen bis zur Osternacht.
Am Karfreitag gedenken Christen und
Christinnen des Leidens und Sterbens Jesu
Christi am Kreuz. Der Karfreitag wird
auch stiller Freitag oder hoher Freitag
genannt und ist ein strikter Fast- und
Abstinenztag. Der Karfreitag ist im
Zusammenhang mit Ostern für die Christen
einer der höchsten Feiertage. Um 15 Uhr -
der Todesstunde
Jesu gibt es oft
Kreuzweg-
andachten. Am
Karfreitag gibt es
eine besondere
Liturgie. Es wird
keines der mit
Festfreude
verbundenen
Sakramente
gefeiert, daher auch keine heilige Messe.
Der Altar ist schmucklos, ohne Kerzen und
Altartücher. und die Kreuze sind verhüllt.
Der Karfreitag gilt bei den Protestanten als
höchster Feiertag. Er wurde zu einem
identitätsstiftenden Konfessionsmerkmal
der Evangelischen.
Der Karsamstag ist der letzte Tag der
Karwoche. Er gilt als Tag der Grabesruhe.
Es ist - mit dem Karfreitag - der einzige
Tag im ganzen Jahr, der keine Eucharistie
kennt. Er ist der
liturgische Trauer-
tag, ein ruhiger
Tag, der stille
Samstag. Die
Gläubigen können
das, in den Kirchen
aufgestellte Grab
Jesu besuchen. Die
Karwoche endet
schließlich mit der
Osternacht bzw. der Auferstehungsfeier
- meist in der Nacht auf den Ostersonntag.
Sie symbolisiert - etwa in Form der in der
Feier entzündeten Osterkerze - den Sieg
Gottes über den Tod. Die Osternachtfeier
ist der liturgische Höhepunkt des
Kirchenjahres. Die Lesungen aus der Bibel
erinnern an die jüdischen Wurzeln des
Christentums, wie den Auszug Moses aus
Ägypten und erzählen die Schilderung der
Frauen und Jünger vom leeren Grab. Mit
dem Osterhalleluja werden auch Orgel und
Glocken‎wieder‎ eingesetzt.‎ („Sie‎kommen‎
aus‎Rom‎zurück“).
Der Ostersonntag ist im Christentum das
Fest der Auferstehung Jesu Christi, der
nach dem Neuen Testament als Sohn
Gottes den Tod überwunden hat. Es ist der
ranghöchste Feiertag im Kirchenjahr.
Das Osterdatum wird, wie das jüdische
Hauptfest Pessach über einen
Mondkalender bestimmt. Es fällt in den
westlichen Kirchen auf den ersten Sonntag
nach dem Frühlingsvollmond und
bestimmt auch die Daten der beweglichen
Festtage des Osterfestkreises. Mit dem
Ostersonntag beginnt
die Osterwoche, die
am Weißen Sonntag
endet.
Luitgard Derschmidt
*********************************************************
Ewige Anbetung:
Am Montag, den 23. März wird in Ebenau
von 8.00 bis 18.00 Uhr
gebetet. „Komm‎ zu‎ Jesus!
Lass‎ dich‎ beschenken!“‎ Wir
werden in der Kirche eine
Liste auflegen, wo wir euch
bitten, euch jeweils eine
halbe Stunde, gerne auch
länger, einzutragen.
Bußfeier:
Eine Bußfeier mit Hl. Messe wird in der
Pfarrkirche Ebenau am Donnerstag, den 26.
März um 19.00 Uhr gehalten.
Seniorenwohnheim:
Jeden Freitag, um 16.00 Uhr wird in der
Kapelle im Seniorenwohnheim St. Sebastian in
Hof die Hl. Messe gefeiert. Pfarrprovisor
Thomas Kunnappallil feiert mit den
Bewohnern am Freitag, den 3. April, 8. Mai
und 5. Juni.
Passionssingen:
Am Freitag, den 3. April beginnt um 19.30
Uhr in der Pfarrkirche Ebenau das
Passionssingen vom Ebenauer Singkreis.
Unter der Leitung von Ulf Derschmidt werden
wir mit Liedern und Texten von Dr. Luitgard
Derschmidt, auf Ostern eingestimmt.
Lebenselexier
Gehen:
Einen Vortrag zum
Thema:‎„Lebenselexier:‎‎
Gehen“,‎mit‎den‎
Referentinnen Dr. Petra
Gürtner und Dr. Astrid Takacs-Tolnai,
hören Sie, am Donnerstag, den 23. April,
um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung.
Florianifeier:
Am Sonntag, den 3. Mai beginnt um
10.00 Uhr die Feier zu Ehren unseres
Pfarrpatrons, dem Hl. Florian, im
Brunnengarten.
Nach der Fest-
messe zieht die
Prozession
durch den Ort
bis zur Zeug-
stätte, wo die
Angelobung der
neuen Feuer-
wehrkameraden
und eine Fahr-
zeugweihe statt-
findet.
Der Abschluss-
segen ist wieder im Brunnengarten. Zum
gemeinsamen feiern, laden wir die ganze
Bevölkerung sehr herzlich ein!
Maiandachten:
jeweils am Dienstag und
Freitag werden an den
angegebenen Plätzen, jeweils
um 19.00 Uhr
die Maiandachten gefeiert:
1. Mai: Singkreis in der Kirche
5. Mai: Uniformierte Schützen - in der
Schindlaukapelle
8. Mai: Kirchenchor in der Kirche
12. Mai: Schwabengatterl Fr. Koch
15. Mai: Vorderedkapelle Fr. Leitner
19. Mai: in der Kirche mit Bittgängern
aus Faistenau (ca. 19.30 Uhr)
22. Mai: Bittgang nach Faistenau
26. Mai: Grasmannkapelle - Fam. Kistner
29. Mai: Bäuerinnen in der Kirche
Bittgang nach Ebenau:
1. Mai: Bittgang der Stadt Salzburg von
St. Sebastian, um ca. 11.00 Uhr
wird der Bittgottesdienst in
Ebenau gefeiert.
18. Mai: um ca. 9.30 Uhr werden die
Bittgänger aus St. Gilgen
erwartet, wo sie mit Pater
Joachim die Hl. Messe feiern.
19. Mai: die Bittgänger aus Faistenau
erwarten wir um ca. 19.30 Uhr,
wo mit unserem Pfarrer die
Hl. Messe gefeiert wird.
Bittgänge:
22. Mai: nach Faistenau, Treffpunkt ist um
19.00 Uhr beim Ebnerwirt, ca.
19.40 Uhr Messe in Faistenau
24. Mai: nach St. Wolfgang, Treffpunkt ist
um 3.00 Uhr beim Dorfwirt, um
7.30 Uhr bei der Seilbahnstation
in St. Gilgen und um 11.00 Uhr
ist die Hl. Messe in St. Wolfgang
2. Juni: nach Maria Plain, Treffpunkt ist
um 14.30 Uhr beim Dorfwirt, um
19.00 Uhr bei der Plainbrücke,
die Hl. Messe ist um 19.30 Uhr
Krankenkommunion:
Pfarrprovisor Thomas Kunnappallil bringt
einmal im Monat den Personen, die krank
sind, bzw. die nicht mehr am Gottesdienst
teilnehmen können die Krankenkommunion
nach Hause. Wer monatlich besucht werden
möchte, bitte im Pfarrbüro unter der Tel. Nr.
7559 melden.
Erstkommunion:
Am Sonntag, den 17. Mai werden um 10.00
Uhr in der Pfarrkirche 18 Kinder aus unserer
Pfarre zum ersten Mal die Eucharistie
empfangen.
Christi Himmelfahrt:
Zu Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, den
21. Mai wird um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche
ein Gottesdienst gefeiert.
Galizien und Lodomerien:
Den Reisebericht mit
Bilderprojektion über:
Galizien‎ und‎ Lodomerien“‎
mit Prof. MMag. Günter
Ketterer wird am Donnerstag,
den 28. Mai, um 19.30 Uhr im Haus der
Begegnung, vorgetragen.
Jungvermählte:
Mit allen Paaren, die sich in
den letzten Jahren getraut
haben, feiern wir gemeinsam bei der
Abendmesse am 30. Mai um 19.00 Uhr.
Pfingsten:
Am Pfingstsonntag, den 31. Mai wird um
10.00 Uhr in der Pfarrkirche Ebenau der
Festgottesdienst
gefeiert, mit
musikalischer
Umrahmung des
Kirchenchors!
Am Pfingstmontag, den 1. Juni wird um
10.00 Uhr ein Wortgottesdienst gefeiert!
Fronleichnam:
Dieses Fest wird heuer bei uns bereits am
Sonntag, den 7. Juni gefeiert! Um 10.00 Uhr
ist der Fronleichnam-Festgottesdienst im
Brunnengarten, mit anschließender Prozession
durch den Ort!
Christkönig
Ministrantenaufnahme
Zu Christkönig wurden traditionellerweise
neue Ministrantinnen und Ministranten in den
Dienst aufgenommen heuer sogar 9!
Johanna Schauer und Johanna Neureiter haben
sich bereit erklärt, sich in Zukunft um die
insgesamt 19 Ministrantinnen und
Ministranten zu kümmern.
Beim Aufnahmegottesdienst haben die Minis
gemeinsam mit den Lektoren die Texte
gelesen, wobei die Dienste und Symbole der
Ministranten sehr gut erklärt wurden.
Unsere Minis treffen sich regelmäßig, um
gemeinsam zu üben, zu basteln oder aber auch
einmal Pizza essen zu gehen. Weiters waren
sie bei den Sternsingern eine große
Unterstützung.
Der Pfarrgemeinderat bedankt sich ganz
herzlich bei den beiden Johannas für ihren
großartigen Einsatz, bei allen Minis für ihre
Dienste und auch ganz besonders bei den
Eltern, die den Ministrantendienst mittragen
und begleiten ein‎ großes‎ Vergelt’s‎ Gott‎ an‎
alle!
Christine Hirnsperger-Ebner
Katholische Frauenbewegung Ebenau
Die Katholische Frauenbewegung Ebenau, unter der Leitung von Frau
Luise Leitner, hat seit 1993 Spenden an folgende Organisationen geleistet:
Schwester Gretl Moises, Kolumbien „CEDAL“ € 49.900,00
Schwester Maria Moises, Kolumbien „FUNCERI“ 6.000,00
Leprahilfe € 3.600,00
Blindenmission 4.050,00
Katastrophenhilfe (auswärts) € 1.100,00
Hilfe für Behinderte und diverse Notfälle in Ebenau (Kirche: Orgel) € 14.180,00
Gesamtsumme € 78.830,00
Ein herzliches Dankeschön
ergeht an alle
Mitarbeiterinnen und
Unterstützer -
und ein herzliches
„Vergelt`s Gott“ an alle
Besucher unseres
Marktes im Pfarrhof!
Helferinnen und Helfer sind
herzlich willkommen!
Sternsinger:
Friede allen Menschen im Land, reichen wir einander die Hand.
Respekt und Gemeinschaft in der Welt, ist das, was uns zusammenhält.
Wir wünschen Gesundheit und Frieden im neuen Jahr:
Caspar, Melchior und Balthasar
Herzlichen Dank an alle Kinder, die in diesem Jahr
wieder an der Sternsingeraktion Wir‎setzen‎Zeichen -
für‎eine‎gerecht‎Welt“ teilgenommen haben.
Es wurden heuer €‎5.525,-- gespendet.
Ein Dankeschön auch an alle Begleiter, denjenigen die
alles vorbereitet haben, an alle, die für die Gruppen ein
Mittagessen zubereitet und an euch alle, die gespendet
haben.
Gemeinsam durften wir am 5. Jänner bei der
Stersingermesse noch einmal feiern und singen!
Gottesdienste in der Osterzeit:
Palmsonntag: 5. April
10.00 Uhr: Palmweihe vor dem Haus der Begegnung (mit Bläsern)
anschließend Messfeier in der Kirche, es singt der Kirchenchor
Gründonnerstag: 9. April
19.00 Uhr: Hl. Amt, Gedächtnis des letzten Abendmahles,
es singt der Kirchenchor
20.00 21.00 Uhr: Anbetungszeit
Karfreitag: 10. April
15.00 Uhr: Kinder-Kreuzweg-Feier, ab dem Pfarrhof zur Kirche
19.00 Uhr: Karfreitagsliturgie mit Leidensgeschichte, Fürbitten und Kreuzverehrung
Karsamstag: 11. April
15.00 Uhr: Kinder-Oster-Feier mit Taufe des Kindes Karoline Kramer-Karl
21.00 Uhr: Osternachtsfeier, Feuerweihe, Taufwasserweihe, Hochamt und Speisenweihe
Ostersonntag: 12. April
10.00 Uhr: Festgottesdienst, es singt der Kirchenchor
Ostermontag: 13. April
10.00 Uhr: Wortgottesfeier